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Übergänge

Übergänge (Transitionen) sind besondere Situationen im Leben von Kindern und Jugendlichen, die intensive und beschleunigte Lernprozesse hervorrufen. Solche Situationen entstehen beispielsweise beim Eintritt in den Kindergarten, beim Übergang in die Schule oder am Ende der Schul- und Ausbildungszeit.
In solchen Übergangsphasen ändern die Kinder und Jugendlichen ihre soziale Orientierung in Form von Status, Rolle und Beziehungen. Sie benötigen individuelle Handlungsmuster und Strategien, um die neuen Anforderungen zu bewältigen. Unterstützt werden sie in diesem Prozess der Veränderung durch die Menschen in ihrem sozialen Umfeld. Im Bildungsbereich erfordert dies eine enge Kooperation und Vernetzung aller Beteiligten. Grundlage dafür sind eine gute Kommunikation und die Zusammenarbeit der verschiedenen Professionen. Der Fokus muss dabei auf drei Ebenen gerichtet werden: das Individuum, seine Beziehung zu den Mitmenschen und das soziale Umfeld. Die erfolgreiche Gestaltung aller Ebenen ist der Gelingensfaktor für die Transition.
Eine Transition ist eine besondere Herausforderung im Lebenslauf jedes Menschen und bedarf einer individuellen pädagogischen Begleitung, dies insbesondere bei jungen Menschen.

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Dokumentation der »Fachtagung zur gezielten Förderung von Anfang an« am 26.03.2011

Vortrag Arnfried Schlosser

Vortrag Prof. Dr. Matthias Kliegel

Vortrag Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann

Workshop 1 »Übergang vom Kindergarten in die Schule - Verzahnung von Schulvorbereitungsjahr und Schuleingangsphase«

Workshop 2 » Interaktionsstörungen im frühen Kindesalter«

Workshop 3 »Kinderschutz in der Schule. Kindeswohlgefährdung erkennen – beurteilen – handeln.«

Workshop 4 »Frühförderangebote in Sachsen«

Workshop 5 »Frühe Prävention bei Kindern mit sehr originellem Verhalten«

Workshop 6 »Sprache-Bewegung-Rhythmus: Sprachförderung in rhythmisch-musikalischen Einheiten«

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus