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Medienbildung

Kultusministerkonferenz stellt ihre Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ vor

Die KMK-Strategie wurde unter Leitung der Länder Schleswig-Holstein und Sachsen erarbeitet. In die Strategie sind nicht nur die Vorstellungen der Bundesländer, sondern auch von Wissenschaftlern, Didaktikern, Verbänden, Kommunen, Arbeitgebern und Gewerkschaft eingeflossen.

Kultusministerin Brunhild Kurth erachtet diese Strategie als einen pädagogisch ausgereiften Rahmen: "Sachsen wird die Strategie mit einer eigenen Konzeption zur Medienbildung und Digitalisierung in der Schule untersetzen. Dabei muss das Erwerben von Kompetenzen für die digitale Welt zum Bestandteil aller Fächer werden.“

Neben den Anforderungen an die Lehrerbildung, die Infrastruktur und Ausstattung sowie die verschieden Bildungsbereiche beinhaltet die Strategie einen verbindlichen Kompetenzrahmen. Er beschreibt umfassend, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler durch Medienbildung erwerben sollen. Dazu gehören die Bereiche

  • Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren
  • Kommunizieren und Kooperieren
  • Produzieren und Präsentieren
  • Schützen und sicher agieren
  • Problemlösen und Handeln
  • Analysieren und Reflektieren

Medienkompetente Kinder und Jugendliche entwickeln Maßstäbe und Bewertungskriterien für den Gebrauch von Medien. Medienbildung soll sie befähigen, auf der Grundlage ihrer moralischen Maßstäbe, ethischen Orientierungen und ästhetischen Urteile potenziellen Entwicklungsbeeinträchtigungen, Wirkungsrisiken und Gefährdungen – beispielsweise durch nicht altersgerechte, pornographische und gegebenenfalls strafrechtlich relevante Medienangebote – selbstbewusst zu begegnen und darauf mit eigenen Handlungskompetenzen und Verhaltensstrategien zu reagieren.

Medienbildung befähigt zur Datensparsamkeit und zur Vermeidung von Datenspuren und fördert die digitale Sicherheit der persönlichen Kommunikation. Insoweit trägt Medienbildung auch zur eigenverantwortlichen informationellen Selbstbestimmung und zum persönlichen Datenschutz bei.

Eine Zusammenarbeit mit anderen staatlichen Einrichtungen, zum Beispiel den Landesbeauftragten für Datenschutz oder den Beauftragten für Kriminalprävention, kann hierbei hilfreich sein. Hier kann etwa auf Angebote der Polizei im Zusammenhang mit kriminalpräventiven Maßnahmen (etwa Elternabende zu relevanten Themen) verwiesen werden (näheres dazu unter Persönlichkeitsschutz). Dem entsprechend haben auch der Sächsische Datenschutzbeauftragte und die Zentralstelle für polizeiliche Prävention beim Landeskriminalamt Sachsen Inhalte zur hiesigen Rubrik auf dem Sächsischen Bildungsserver beigetragen.

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Bild: Logo_Medienbildung

Deutscher Multimediapreis mb21

Bild: MB21

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