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Schule mit besonderem pädagogischen Profil/Gemeinschaftsschule

Mit den Schulversuchen „Schule mit besonderem pädagogischen Profil/Gemeinschaftsschule“ wurden Formen der individuellen Förderung und des längeren gemeinsamen Lernens sowie schulformübergreifende Kooperationen erprobt. Die Schulversuche begannen im Jahr 2006. Von Beginn an stand fest, dass es sich bei den Schulversuchen um ein zeitlich befristetes Projekt handelt. Alle neun Schulen hatten dafür befristete Genehmigungen.

Die wissenschaftliche Begleitung der Schulen mit Schulversuch „Schule mit besonderem pädagogischen Profil/Gemeinschaftsschule“ wurde von der Technischen Universität Dresden, Fakultät Erziehungswissenschaften, Herrn Prof. Dr. Melzer, übernommen und vom Schuljahr 2006/2007 bis zum Abschluss des Schuljahres 2015/2016 durchgeführt.

Neun Zwischenarbeitsstände wurden bereits veröffentlicht.

Mit Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung beendeten zum 31.07.2016 auch sieben der neun Schulversuchsschulen den Schulversuch. Das betrifft:

Der Schulversuch ist am Chemnitzer Schulmodell - Grund- und Oberschule bis zum 31.07.2018 und an der Nachbarschaftsschule Grund- und Oberschule der Stadt Leipzig bis zum 31.07.2017 befristet.

Mit der Änderung des Schulgesetzes 2017 werden das Chemnitzer Schulmodell und die Nachbarschaftsschule als „Schulen besonderer Art“ in ihrem Bestand gesichert.

Bewährte Aspekte der pädagogischen Konzepte aller Schulversuchsschulen können auch weiterhin fortgeführt werden. Das betrifft insbesondere:

  • das Angebot der zweiten Fremdsprache ab Klassenstufe 6
  • Maßnahmen zur Erhöhung der Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit
  • die Variierung der abschlussbezogenen Differenzierung und
  • die Angebote für besonders leistungsbereite Schüler.

Die Schulversuchsschulen haben durch die Erprobung ihrer besonderen pädagogischen Konzepte zur Weiterentwicklung der Mittelschule beigetragen. Zum Schuljahr 2011/2012 wurde eine diesbezügliche Änderung der Schulordnung Mittelschulen vorgenommen.

Um das komplexe Lernumfeld sowie die verschiedenen Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler der Einzelschulen zu erfassen, wurde von der wissenschaftlichen Begleitung eine Clusterbildung vorgenommen. Alle beteiligten Schulen wurden 6 Schultypen zugeordnet, so dass Prozess- und Wirkungsqualitäten typbezogen beschrieben werden konnten.

Die Befunde der wissenschaftlichen Begleitung belegen keine generell besseren Ergebnisse der Schulversuchsschulen gegenüber den Vergleichsschulen, was auch der Abschlussbericht so vermerkt. Der Unterschied zwischen den Schulversuchsschulen ist mitunter größer als der Abstand zu den Vergleichsschulen, so dass eine vergleichende Bewertung wissenschaftlich nicht vertretbar wäre.

Die im Ausblick von Herrn Prof. Melzer vorgenommene bildungspolitische Betrachtung zu den Perspektiven der Gemeinschaftsschulen ist seine persönliche Auffassung. Sie lässt sich aus den Ergebnissen des Schulversuchs nicht unmittelbar ableiten.

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Downloads

Leitlinien und Rahmen für Gemeinschaftsschulen

1. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden, 2008

2. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden, 2009

3. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden, 2010

4. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden, 2011

5. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden, 2012

6. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden 2013

7. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden 2014

8. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden 2015

9. Zwischenarbeitsstand, TU Dresden 2016

Abschlussbericht mit Anlagen, TU Dresden 2017

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus